Eine Fräse soll her!

Juli 2nd, 2012

Tja, irgendwann einmal stösst das Fräsen am manuellen Koordinatentisch an seine Grenzen. So war es auch bei mir und der Wunsch nach einer CNC-Fräse kam auf. Der Blick ins Internet sorgte jedoch erst einmal für Magengrummeln und Kopfschmerzen angesichts der Preise die da so gefordert werden. Soviel ist mir mein Hobby dann doch nicht wert!

Aber Halt! Warum nicht selber basteln? Anleitungen gibts es mehr als genug und das in allen möglichen Preisklassen. Da ich nur Holz und GFK-Platten fräsen möchte muss das Ding wohl nicht superstabil werden also wird an den Linearführungen und am Material gespart. 😉 Als Baumaterial sollen MDF-Platten und Buchenleisten Verwendung finden. Die teuren Linearführungen werden durch Schubladenführungen ersetzt die eventuell mit Kugellagern unterstützt werden wenn sie zu ungenau sein sollten. Als Spindel wird erstmal eine 6mm Gewindestange dienen. Aufrüsten geht ja später immer noch. 😉

Hier mal ein erster Entwurf wie das Ding später aussehen soll.

Kaesefraese

Ein schönes Weihnachtsmärchen

Dezember 8th, 2010

Es war einmal vor langer Zeit kurz vor Weihnachten, als der Nikolaus sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß: Vier seiner Elfen feierten krank, und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Nikolaus begann schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte.

Dann erzählte ihm seine Frau, dass Ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte; die Schwiegermutter hat dem armen Nikolaus gerade noch gefehlt! Als er nach draußen ging, um die Rentiere aufzuzäumen, bemerkte er, dass drei von ihnen hoch schwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß wo hin. Welch Katastrophe! Dann begann er damit, den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, dass das meiste Spielzeug zerkratzt wurde – Shit!

So frustriert, ging der Nikolaus ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuss Rum zu machen, jedoch musste er feststellen, dass die Elfen den ganzen Schnaps versoffen hatten – is ja mal wieder typisch! In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke über den ganzen Küchenboden verteilt. Jetzt gab’s natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen musste, dass Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.

Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Weihnachtsbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend: „Frohe Weihnachten, Nikolaus, ist es nicht ein schöner Tag? Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich. Wo soll ich den jetzt hin stecken?“

Und so hat die Tradition von dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen.

Massage from the CEO (Christmas Event Organizer):

Dezember 6th, 2010

Dr. J. Christus v. Bethlehem

Status Update:

Wie Weihnachten 2009 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann entsprechend auch ab jetzt X-man heißen! Da X-mas 2010 quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit Oktober höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen – Verzeihung – seit Oktober ist es höchste Zeit, mit dem Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just-in-time vorzubereiten.

Hinweis: Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (Santa Claus Road Show) findet bereits am 30. November 2010 statt. Daher wurde das offizielle Come-together des Organizing Commitees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine, in Workshops entwickelte To-do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen werden, was wiederum das Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.

Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global Christmas Markets (formerly Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren.

Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units über das Internet angeboten werden. Die Service Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core Competence vergeben.

Ein Bündel von Incentives und ein separates Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln.

Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelled. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Test Market als Pilotprojekt eine Hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen.

Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich.

Nachdem ein neues Literaturkonzept und das Layout-Format von externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 2010.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende updating. Hochauflagige lowcost Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahmen.

Ferner wurde durch intensives Brainstorming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet: “Let’s Keep the Candles Burning” und ersetzt das bisherige “Frohe Weihnachten”. X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate Redesign. Er akzeptierte aber letztendlich den progressiven Consulting-Ansatz, auch im Hinblick auf das Shareholder Value, und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager.

In diesem Sinne: Let’s Keep the Candles Burning

Hallo

September 25th, 2010

Danke für die guten Wünsche zum Nachwuchs. Leider hat es nicht so geklappt wie wir es uns gewünscht haben. Es wird keinen Nachwuchs geben. :.(

Nachwuchs

August 13th, 2010

Wir hätten uns ein schönes Haus bauen können…..
oder 10 BMW 525i kaufen können…..
oder eine 25m lange Perlenkette knüpfen können…..
oder 500 mal mit 10 Freunden ins Hyatt essen gehen können…..
oder 100 mal in Urlaub fahren können.

Aber wir wollten schlaflose Nächte,
Legobausteine im Wohnzimmer,
blaue Flecken,
Schnupfnasen,
Streit zwischen Geschwistern,
kurz gesagt

LEBEN IN DER BUDE!!!!!!

Ab April 2011 sind wir dann zu 4.

1

Kälte ist relativ

Januar 23rd, 2010

+10° C Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab
Die Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen.

+5° C Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt.

+2° C Italienische Autos springen nicht mehr an.

0° C Destilliertes Wasser gefriert.

-1° C Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen.
Die Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.

– 4° C Die Katze will mit ins Bett.

-10° C Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen. Die Lappen gehen zum Schwimmen.

-12° C Zu kalt zum Schneien.

-15° C Amerikanische Autos springen nicht mehr an.

-18° C Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.

-20° C Der Atem wird hörbar.

-22° C Französische Autos springen nicht mehr an. Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.

-23° C Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.

-24° C Japanische Autos springen nicht mehr an.

-26° C Aus dem Atem kann Baumaterial fur Iglus geschnitten werden.

-29° C Die Katze will unter den Schlafanzug.

-30° C Deutsche Autos springen nicht mehr an. Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.

-31° C Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen.
Lapplands Fußballmannschaft beginnt mit dem Training fur den Frühling.

-35° C Zeit, ein zweiwöchiges heißes Bad zu planen. Die Lappen schaufeln Schnee vom Dach.

-39° C Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken.
Die Lappen schließen den obersten Hemdknopf.

-40° C Das Auto will mit ins Bett.
Die Lappen ziehen einen Pullover an.

-44° C Mein Kollege (Herr Schmitt) überlegt, evtl. das Bürofenster zu schließen.

-45° C Die Lappen schließen das Klofenster.

-50° C Die Seelöwen verlassen Grönland. Die Lappen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.

-70° C Die Eisbären verlassen den Nordpol. An der Universitat Rovaniemi wird ein Langlaufausflug organisiert.

-75° C Der Weihnachtsmann verlässt den Polarkreis.
Die Lappen klappen die Ohrenklappen der Mütze runter.

-250° C Alkohol gefriert. Der Lappe ist sauer.

-268° C Helium wird flüssig.

-270° C Die Hölle gefriert.

-273,15° C Absoluter Nullpunkt. Keine Bewegung der Elementarteilchen mehr.
Die Lappen geben zu: “Ja, es ist etwas kühl, gib’ mir noch einen Schnaps zum Lutschen !”

Überflutet

Juli 3rd, 2009

floodedwar heute die Abfahrt Krefeld Forstwald der A44. Der ADAC war schon bei der Bergung des ersten Autos als dann auch irgendwann die Polizei eintraf die Abfahrt sperrte und die letzten PKWs wieder auf die Autobahn zurückgeführte.

Die nächste Abfahrt Fichtenhein war absolut überfüllt. Der Rückstau reichte bis auf die Autobahn zurück. Abfahrt Fischeln war zwar weniger befahren, dafür aber die Hautverkehrsstrasse völlig überlastet.

Blöd, wollte ich doch früh nach Hause.

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Mai 26th, 2009

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Frohe Weihnachten!

Dezember 24th, 2008

Die vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte: “Ich heisse Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht.” Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schliesslich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: “Ich heisse Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts mehr wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.” Ein Luftzug ging durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun auch die dritte Kerze zu Wort. “Ich heisse Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie liebhaben sollen.” Mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: “Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!” Fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: “Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heisse Hoffnung.” Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze – und zündete die anderen wieder an.

Die garstigen Hobbits wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Eine Weihnachtsgeschichte

Dezember 22nd, 2008

Montag; 17. November:

Schönster Altweibersommer – Noch einmal Menschen in T-Shirt und Sandalen in den Straßencafes und Biergärten. Bisher keine besonderen Vorkommnisse in der Schlossstraße.

Dann plötzlich um 10:47 Uhr kommt der Befehl von Aldi-Geschäftsführer Erich B.: “5 Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!”
Von nun an überschlagen sich die Ereignisse.
Zunächst reagiert Minimal-Geschäftsführer Martin O. eher halbherzig mit einem erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.

15:07 Uhr: Edeka-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt und operiert mit Lametta und Tannengrün in der Wurstauslage.

16:02 Uhr: Die Filialen von Penny und Reichelt bekommen Kenntnis von der Offensive, können aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstandsabkommen bis zum 20. Oktober. Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.

Dienstag; 18. November:

07:30 Uhr: Im Eingangsbereich von Karstadt bezieht überraschend ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, während 2 Weihnachtsmänner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren Weihnachtswünschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhausfassade im gleißenden Schein von 260.000 Elektrokerzen. Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschauen. Immerhin haben jetzt auch Wertheim, Bolle und Minimal den Ernst der Lage erkannt.

Mittwoch; 19. November:

09:00 Uhr: Edeka setzt Krippenfiguren ins Gemüse.

09:12 Uhr: Minimal kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im Tiefkühlregal.

10:05 Uhr: Bei Reichelt verirren sich dutzende Kunde in einem Wald von Weihnachtsbäumen.

12:00 Uhr: Neue Dienstanweisung bei Bolle: An der Käsetheke wird mit sofortiger Wirkung ein “Frohes Fest” gewünscht. Die Schlemmerabteilung von Wertheim kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmaßnahmen an.

Donnerstag; 20. November:

07:00 Uhr: Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster.

08:00 Uhr: In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert der aufgebrachte Penny-Geschäftsführer Walter T. von seinen Mitarbeitern lautstark: “Weihnachten bis zum Äußersten” und verfügt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefürchteten CD: “Weihnachten mit Mirrelle Matthieu” über Deckenlautsprecher. Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.

Freitag; 21. November:

08:00 Uhr: Anwohner der Schlossstraße versuchen mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung die nun von Wertheim angedrohte Musikoffensive “Heiligabend mit den Flippers” zu stoppen.

09:14 Uhr: Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den Posaunenchor “Adveniat”, der gerade vor Karstadt zum großen Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.

09:30 Uhr: Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um Pfeffernüsse, sondern Christbaumkugeln gehandelt.

Sonnabend; 22. November:

Die Fronten verhärten sich; die Strategien werden zunehmend aggressiver.

10:37 Uhr: Auf einem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna K. und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem Bolle-Parkplatz zum Verzehr von Glühwein und Christstollen gezwungen worden. Die Beamten sind ratlos.

12:00 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschießen Karstadt, Edeka und Minimal die Einkaufszone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die Räum- und Streupflicht an. Umsonst!

14:30 Uhr: Teile des Stadtbezirks sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen.