Archive for the ‘Dies und das’ Category

Kälte ist relativ

Samstag, Januar 23rd, 2010

+10° C Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab
Die Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen.

+5° C Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt.

+2° C Italienische Autos springen nicht mehr an.

0° C Destilliertes Wasser gefriert.

-1° C Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen.
Die Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.

– 4° C Die Katze will mit ins Bett.

-10° C Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen. Die Lappen gehen zum Schwimmen.

-12° C Zu kalt zum Schneien.

-15° C Amerikanische Autos springen nicht mehr an.

-18° C Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.

-20° C Der Atem wird hörbar.

-22° C Französische Autos springen nicht mehr an. Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.

-23° C Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.

-24° C Japanische Autos springen nicht mehr an.

-26° C Aus dem Atem kann Baumaterial fur Iglus geschnitten werden.

-29° C Die Katze will unter den Schlafanzug.

-30° C Deutsche Autos springen nicht mehr an. Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.

-31° C Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen.
Lapplands Fußballmannschaft beginnt mit dem Training fur den Frühling.

-35° C Zeit, ein zweiwöchiges heißes Bad zu planen. Die Lappen schaufeln Schnee vom Dach.

-39° C Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken.
Die Lappen schließen den obersten Hemdknopf.

-40° C Das Auto will mit ins Bett.
Die Lappen ziehen einen Pullover an.

-44° C Mein Kollege (Herr Schmitt) überlegt, evtl. das Bürofenster zu schließen.

-45° C Die Lappen schließen das Klofenster.

-50° C Die Seelöwen verlassen Grönland. Die Lappen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.

-70° C Die Eisbären verlassen den Nordpol. An der Universitat Rovaniemi wird ein Langlaufausflug organisiert.

-75° C Der Weihnachtsmann verlässt den Polarkreis.
Die Lappen klappen die Ohrenklappen der Mütze runter.

-250° C Alkohol gefriert. Der Lappe ist sauer.

-268° C Helium wird flüssig.

-270° C Die Hölle gefriert.

-273,15° C Absoluter Nullpunkt. Keine Bewegung der Elementarteilchen mehr.
Die Lappen geben zu: „Ja, es ist etwas kühl, gib‘ mir noch einen Schnaps zum Lutschen !“

Wieviel kosten deine Sünden?

Montag, Oktober 27th, 2008

Stell Dir vor, Du müsstest heute an der Himmelstüre klingeln
und sie würden Dich nur hinein lassen, wenn Du am Eingang für
Deine Lebenssünden bezahlst. Neben der Tür hängt eine Tabelle,
was verschiedene Sünden kosten. Rechne doch mal aus,
was Du bezahlen müsstest…

Hier gehts los!

Säugling in Stall gefunden – Polizei und Jugendamt ermitteln

Freitag, Dezember 14th, 2007

Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen

BETHLEHEM – JUDÄA


In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust.


Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.


Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten.


Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.


Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als „weise Männer“
eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber in Besitz von Gold, sowie von einigen möglicherweise verbotenen Substanzen waren. Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihnen angetragen, sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.


Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekannt gegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen Falls scheint sehr zweifelhaft.


Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialamts mit: „Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht volljährig.
Wir prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen.“


Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zur medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit einer Anklage rechnen. Weil sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott, wird ihr geistiger Zustand näher unter die Lupe genommen.


In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatrie steht: „Mir steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu führt, dass – wie in diesem Fall – ein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen. Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der nötigen Behandlung in ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden können.“


Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info: Die anwesenden Hirten behaupteten übereinstimmend, dass ihnen ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken befohlen hätte, den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen.


Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: „Das ist so ziemlich die
dümmste Ausrede vollgekiffter Junkies, die ich je gehört habe.“

LittleBits Burzeltag!

Sonntag, Februar 25th, 2007

Gestern war es soweit! LittleBit hatte geladen um seinen Burzeltag nachzufeiern. Von nah und fern kamen die Gäste um diesem Ereignis beizuwohnen.

Auch meiner einer hatte sich auf den Weg gemacht und im Gegensatz zu einigen anderen Gästen traf ich auch pünktlich in LittleBits Höhle ein. Schon am Eingang schlug mir eine Duft nach Tod und Verwesung entgegen. Sollte LittleBit wirklich schon so alt sein? Meine Befürchtungen wurden noch weit übertroffen! Das ehemals dunkle Fell war grau und unscheinbar. Langsam kam er mit gichtgebeugten Schritten auf mich zugeschlurft und in seinem zerfurchten Gesicht bildete sich ein zahnloses Lächeln.

Wieder einmal zeigte sich das die Zeit eine gnadenlose Geissel ist. Dies wurde uns auch später beim Festmahl bewusst. Fleisch und Grünzeugs gabs nur weichgekocht und selbst der als Nachtisch gereichte Pudding war sehr dünnflüssig. Mühselig schlürfte LittleBit das Essen und machte eine mehr als traurige Figur. Auch der sonst gereichte Met musste entfallen da er sich nicht mit den Heiltränken der alten Kräuterhexe aus dem Dunkelwald vertrug.

Trotzdem war es ein sehr gelungenes Gelage bei dem wir viel Spass hatten.
Bitte helft und ruft gemeinsam mit uns die Götter an damit sie LittleBit noch ein langes Leben schenken.